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über uns

Almut Schnerring und Sascha Verlan sind ein Journalist•innen-, Autor•innen- und Trainer•innen-Team. Wir arbeiten mit Wort und Klang, für Presse, Hörfunk und Internet, für Unternehmen, Verbände und Bildungseinrichtungen und leben mit unseren drei Kindern in Bonn.

Wir bieten dialogische Vorträge, teilen unsere Ideen in Vorträgen und Seminaren, veröffentlichen Bücher, Artikel und Radiosendungen und freuen uns über den Austausch mit Ihnen  zu den Themenbereichen Fürsorge, #EqualCare & Gesellschaft, zu Sprache, Kommunikation und Rhetorik, zu Geschlechtergerechtigkeit und Rollenvorbildern, zu HipHop, Jugendkultur und SlamPoetry. Mit unserem gleichnamigen Buch und Workshopangebot haben wir 2014 den Begriff Rosa-Hellblau-Falle® eingeführt und bloggen darüber auf rosa-hellblau-falle.de. Wir organisieren Preisverleihungen (goldener-zaunpfahl.de) und Aktionstage (equalcareday.de).

wu2k steht für die „Wort & Klang Küche“, die viel mehr ist als „wir und 2 Köpfe“, weil wir hier das Beste aus Werkstatt und kalter Küche kombinieren, Wörter und kresse Konzepte mit Waldmeister und Kreuzkümmel kombinieren, Wissen um klare Kommunikation vermitteln, Wirkmacht und kolossale Kunstpausen, Werte und Knalleffekte kreieren, Wünsche und kreative Kunststücke umsetzen, dabei Würde und klare Kante zeigen, Widerspenstigkeit und komplexe Konflikte zähmen, Witze unter Konferenztische kleben und Weingummi mit Käse konsumieren.

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Themen

Rollenbilder & Gender Bias

"Jede•r hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit"

Artikel 2 Grundgesetz

Fürsorge & Gesellschaft

"Wer Schweine erzieht, ist [...] ein produktives, wer Menschen erzieht, ein unproduktives Mitglied der Gesellschaft."
Friedrich List

Rhetorik & Kommunikation

„Man widerspricht oft einer Meinung, während uns eigentlich nur der Ton, mit dem sie vorge­tragen wurde, unsympathisch ist.“
Friedrich Nietzsche

HipHop & Jugendkultur

"You know HipHop when you see it. You may not see HipHop before it seizes you!"

Greg Tate

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Aktuelles

Wo wir waren – Was wir vorhaben – Kommen Sie doch einfach mit:
Wir-und-die-anderen-Kerzen-Kopie-2
Wir und die Anderen
Eine Lange Nacht der Zugehörigkeit(en) Ein Radiofeature von Almut Schnerring und Sascha Verlan 31. Oktober 2020, 0:05 – 3:00 Uhr, Deutschlandradio Kultur 31. Oktober 2020, 23:05 – 2:00 Uhr, Deutschlandfunk (Die…
Bildschirmfoto-2020-06-18-um-16.42.31-1
R.E.S.P.E.K.T. 2.0 – Radiofeature-podcast
Von Wertschätzung in einer globalisierten Welt Respekt ist nicht gleich Respekt. Eine Ärztin oder einen Polizisten zu respektieren, das geschieht unter ganz anderen gesellschaftlichen Voraussetzungen als der Respekt gegenüber Menschen anderer…
Equal-Care
EqualCare
Über Fürsorge und Gesellschaft, Schnerring/Verlan, Verbrecher Verlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-95732-427-6 Besprechungen und Interviews Spiegel online, 7. Juni 2020, Almut Schnerring + Sascha Verlan im Interview mit Britta Schmeis: Verlan: Ein…
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Formate

Ob Sie lieber lesen, zuhören oder mit uns diskutieren wollen - wir freuen uns, wenn wir Ihnen unsere Ideen und Themen vorstellen dürfen:
4a

Bücher

"Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese" – Groucho Marx
1

Über Fürsorge und Gesellschaft

ISBN: 978-3-95732-427-6
Verbrecher Verlag

 

2

Praktische Rhetorik für Schule und Studium. 
Kompaktwissen XL
ISBN: 978-3-15015241-6
Reclam Verlag

3

Rollenklischees im Familienalltag –
und wie man ihnen entkommt.
ISBN: 978-3-88897-938-5
Verlag Antje Kunstmann

4

Texte und Materialien für den Unterricht

ISBN: 978-3-85445479-3
Reclam Verlag

3

in Deutschland

ISBN: 978-3-15015073-3
Hannibal Verlag

4a

Bücher

"Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese" – Groucho Marx

Über Fürsorge und Gesellschaft
ISBN: 978-3-95732-427-6, Verbrecher Verlag

Praktische Rhetorik für Schule und Studium. 
Kompaktwissen XL
ISBN: 978-3-15015241-6, Reclam Verlag

Rollenklischees im Familienalltag –
und wie man ihnen entkommt.
ISBN: 978-3-88897-938-5, Verlag Antje Kunstmann

Texte und Materialien für den Unterricht
ISBN: 978-3-85445479-3, Reclam Verlag

in Deutschland
ISBN: 978-3-15015073-3, Hannibal Verlag

4b

Vorträge & Seminare

Dialog statt Monolog, Freistil statt Vorlesung, anschaulich und trotzdem wissenschaftlich fundiert.

Vorträge

Nur wenn Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern gerecht aufgeteilt wird, zwischen arm und reich, alteingesessen und zugezogen, haben alle Menschen gleichermaßen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ausgehend von den Fragen »Was ist Care?« (mehr als pflegen und sauber machen), »Was ist Arbeit?« (mehr als die reine Erwerbsarbeit auf jeden Fall) und »Wie privat ist Fürsorge eigentlich?« (gar nicht) berichten wir über die sozialen Verwerfungen, die der Gender Care Gap in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen nach sich zieht (ja, auch Männer sind davon betroffen). Wie kommt es, dass sich allen Erfolgen der Gleichstellungsbewegung zum Trotz im Sorgebereich so wenig verändert hat? Wo müssen wir ansetzen, damit sich der CareGap schließt?

Unbewusste Vorannahmen und stereotype Assoziationen beeinflussen die Wahrnehmung von Menschen und die Bewertung ihrer Leistungen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion etc.. Dieses Bauchgefühl mag das Gehirn im Alltag zwar vor Überforderungen schützen, es verursacht aber auch gravierende Fehlentscheidungen, selbst dann, wenn Menschen betonen, keine Vorurteile zu haben und z.B. Frauenförderung oder Diversität wichtig zu finden. Es ist nicht so schlimm Vorurteile zu haben, aber es ist fatal zu glauben, man hätte keine. Vortrag zum wissenschaftlichen Hintergrund des Gender Bias und seinen Folgen im Alltag.

Die Vereinbarkeitsdebatte macht uns ungleiche Bezahlung, gläserne Decke und unfaire Verteilung der Familienarbeit immer wieder bewusst, viele wünschen sich mehr Männer in Kitas, mehr Väter in Teilzeit, mehr Frauen im MINT-Bereich und mehr weiblich besetzte Führungspositionen. Trotzdem ziehen wir nur selten den Rückschluss zu den stereotypen Rollenbildern, die im Alltag allgegenwärtig sind, aber kaum mehr wahrgenommen werden. Besonders Kinder und Jugendliche erreichen diese (Werbe-)Botschaften ungefiltert: Monstertee für Jungs und rosa Überraschungseier nur für Mädchen, Schönheit und Mode einerseits, Cyber- und Roboterwelten auf der anderen Seite. Und am Girls/Boys Day behaupten wir dann wieder das Gegenteil. Wie entkommen wir der Rosa-Hellblau-Falle?

Für besonders wirkungsvolle Geschichten, das wusste schon Aristoteles, braucht es einen Grundkonflikt, meistens ein Gut gegen ein Böse, dann Fallhöhe, dann kam der Koffer nicht an, Spannungsbogen und ein überraschendes Ende, aber der Urlaub war toll! – Fast alle Geschichten, die wir lesen, hören oder uns ansehen, ob fiktional oder dokumentarisch, selbst die, die wir selbst erzählen, sind Ausdruck unseres Weltbildes und prägen es zugleich. Ob Insta-Story oder der Lebenslauf im Bewerbungsschreiben, … immer wieder sind wir herausgefordert, das eigene Leben zu inszenieren, es als Geschichte aufzubereiten, als ginge es um den Inhalt eines Hochglanzmagazins. Und allzu oft vergessen wir, dass dieser Blick auf das Leben, auch das eigene, doch nur eine von vielen Möglichkeit ist, davon zu erzählen. Dass sich ein Perspektivwechsel lohnt, dass er für ein gemeinschaftliches Zusammenleben in einer globalisierten Welt dringend geboten ist, darum geht es in diesem Vortrag.

Seminare

Der Unconscious Bias beeinflusst die Wahrnehmung und Bewertung von Menschen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion etc.. Dieses Bauchgefühl mag das Gehirn im Alltag zwar vor Überforderungen schützen, es verursacht aber auch gravierende Fehlentscheidungen, selbst dann, wenn Menschen betonen, keine Vorurteile zu haben und z.B. Frauenförderung oder Diversität wichtig zu finden. Workshop / Tagesseminar mit praktischen Übungen, die die eigenen Denkmuster offen legen und zur Selbstreflexion einladen.

Die Spielküche für Mädchen, die Werkbank für Jungs – „Heute sind wir doch längst weiter“ lautet der Konsens, aber Rosa-ÜEier und Leselerngeschichten „for boys only“ widersprechen dem. Was ist dran am Rollback hin zu traditionellen Geschlechterbildern? Welchen Einfluss haben Erwachsene? Werden die Werbebotschaften von Erwachsenen verstärkt oder sind die Interessen nicht doch irgendwie angeboren? Seminar oder Infoabend zur geschlechterreflektierten Pädagogik für Fachkräfte in Kitas und Grundschulen, für Eltern und Menschen aller Berufsgruppen, die mit Kindern zu tun haben. Mehr über die Rosa-Hellblau-Falle auf unserem Blog (rosa-hellblau-falle.de).

Ob Akquisegespräch oder Präsentation, Teamsitzung oder Tür-und-Angel-Gespräch, immer beeinflusst die Körpersprache das Bild, das sich andere von ihrem Gegenüber machen. Praxisseminar mit vielen Tipps zu Präsenz und Wirkung beim Auftritt vor Gruppen: Gibt es ein Gen für große Gesten? Was hat der Krabbelradius von Kleinkindern mit Rhetoriktrainings zu tun? Wieviel Gestik ist angebracht und wie komme ich eigentlich rüber?

Wenn jemand gut vorliest, dann hören wir gerne zu, er•sie malt Bilder vor unserem inneren Auge und lässt uns auch ungemütliche Stühle vergessen. Einer solchen Erzählung folgen wir viel konzentrierter und mit mehr Spaß, als einer trockenen „Vorlesung“. Ein Treffen mit Büchern, Texten, Wörtern und Gleichgesinnten. Feedback und Austausch für Redner•innen und Vorleser•innen.

»Wenn Sie Ihr Projekt bitte kurz vorstellen würden …« – Rhetorische Vorbereitung auf Gespräche mit Journalisten, Geldgebern, Organisatorinnen und Mikrofonen. Sie planen eine Veranstaltung, organisieren eine Feier, proben für einen Auftritt und sollen Ihr Projekt knapp aber überzeugend vorstellen und ein paar Fragen dazu beantworten. Zwischen Tür und Angel oder mal eben spontan im Meeting: Womit anfangen? Was sagen in welcher Reihenfolge bei wenig Zeit? Seminar, in dem Projektpräsentationen in verschiedenen Rollen und Situationen durchgeführt und besprochen werden.

4c

Veranstaltungen

Die Königin der Kochrezepte ist die Phantasie.

Almut Schnerring und Sascha Verlan haben den Equal Care Day 2016 ins Leben gerufen. Die Initiative lädt Menschen, Organisationen und Institutionen ein, mit eigenen Veranstaltungen auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam zu machen. Er soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass Care-Arbeit und Pflege in unserer Gesellschaft allzu oft schlecht bis gar nicht honoriert werden. Die Festlegung auf den 29. Februar, der als Schalttag nur alle 4 Jahre stattfindet und in den Jahren dazwischen übergangen wird, zeigt, dass Care-Arbeit als weitgehend „unsichtbare Arbeit“ gilt, die oft nicht wahrgenommen und nicht bezahlt wird. Mit der Equal Care Day-Konferenz am 28.+29.2.2020 in Bonn hat der Verein klische*esc e.V. durch seine Initiative gemeinsam mit allen Teilnehmenden den Grundstein gelegt für ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis.

REZEPTION

Medien wie die Taz, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit berichteten über die Einführung des Aktionstags. In den Folgejahren wurde das bewusste Übergehen des Equal-Care-Day zwischen den Schaltjahren als Aufhänger für Veranstaltungen, Fernsehberichte, Social-Media-Aktionen und politische Aufrufe genutzt. Unter dem Hashtag #equalcareday werden seit 2016 Tweets und Blogbeiträge zum Thema verfasst.

Der Wink mit dem goldenen Zaunpfahl richtet sich an Unternehmen und ihre Marketingabteilungen und will sie zu intelligenteren und innovativeren Strategien zur Vermarktung ihrer Produkte anstiften. Er fordert außerdem Verbraucher*innen dazu auf, sich häufiger gegen einengende Rollenvorgaben zu wehren und ihre Einkaufsmacht aktiv dafür einzusetzen, dass einfallsloses Gendermarketing regelmäßig zu Ladenhütern führt. Der Negativpreis für absurde Auswüchse des Gendermarketing wird seit 2017 jährlich öffentlich verliehen. Das ganze Jahr über können Beispiele eingereicht werden (per Email oder über das Einreich-Formular), Produkte oder Werbebotschaften, in denen Mädchen als niedliche Prinzessinnen und Jungen als abenteurlustige Piraten über einen Kamm geschert werden, in denen das Bild vom echten Kerl (am Gasgrill) und der sich aufopfernden Frau und Mutter (mit Diätjoghurt) unreflektiert weitergereicht wird.

 

Wir steuern das Programm bei für Ihren Fachtag oder Ihre Jahrestagung, wenn Sie sich mit dem Themenbereich Geschlechtergerechtigkeit und Rollenbilder befassen wollen. Den Schwerpunkt bestimmen Sie, wir bringen unterschiedliche Formate und Referent*innen mit, um mit bis zu 200 Personen ein vielseitiges Programm zusammenzustellen: Vortragsinput mit Worldcafe? Impulsvortrag und Workshops in Kleingruppen? Podiumsdiskussion mit Ausstellung? … Sprechen Sie uns gerne an mit Ihren Wünschen und Zielen.

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Radio

„Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein.“ - Lorenz Oken

Ein 55-Minuten Feature mit dem Titel „Kulturelle Störgeräusche. Wer hat das Sagen im öffentlichen Raum?“

Vor der eigenen Haustüre beginnt der öffentliche Raum. Eigentlich gehört er uns allen, doch er wird beherrscht von Straßenverkehr, Hinweisschildern, Plakaten und Überwachungskameras. Kommerzielle und politische Interessen dominieren ihn zunehmend. „Ad Busting“, „Critical Mass“, „Flashmobs“, „Guerilla Gardening“ … eine Vielzahl an politisch-kulturellen Bewegungen wehrt sich gegen diese zunehmende Vereinnahmung, Bewegungen und Konzepte wie „Urban Knitting“, „Occupy“, „StreetArt“, „Graffiti“, „Reclaim the Streets“ wollen Freiräume schaffen und Denkanstöße liefern. Wir stellen einige vor und wollen damit aufmerksam machen auf Grenzüberschreitungen, auf die Manipulation unserer Wahrnehmung, auf die Vereinnahmung unserer Aufmerksamkeit.
Hören (MP3)

Ein interaktives Radiofeature

Im Deutschlandfunk Juni 2015 als lineares Feature gesendet. Hier geht es zur nonlinearen Version und hier zum Hintergrund.

Eine dunkle Unterführung, eine Tiefgarageneinfahrt – liegt das Hässliche nur im Auge des Betrachters? Manche Architekturausschreibung liest sich wie ein Märchen vom Idyll in der Stadt. Doch die reale Umsetzung fügt sich meist nur ein ins vorhandene Grau: strukturlose Flächen aus Beton. Aber was für den einen städteplanerische Fehlleistung ist, das ist für den anderen die perfekte Leinwand für sein nächstes Kunstwerk, die perfekte Kulisse für seine nächste Selbstinszenierung oder einfach: der ideale Lebensraum.
Hören (MP3)

Frauensenf und rosa Überraschungseier, Piratenkekse und Chips für den „Männerabend“ – das Warenangebot setzt zunehmend auf Geschlechtertrennung und erweckt so den Eindruck, als lebten süße Glitzerprinzessinnen und abenteuerlustige Monster-Fighter in unterschiedlichen Welten. Haben wir die traditionellen Geschlechterrollen nicht längst überwunden?
Deutschlandfunk: Die Rosa-Hellblau-Falle

Respekt ist das Bindemittel, das die Gesellschaft zusammenhält, und zugleich die Zentrifuge, die sie auseinandertreibt. […] Wie kann Respekt funktionieren und gelebt werden in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt, in der wir uns oft nur noch medial vermittelt, sogar anonym begegnen?
Deutschlandfunk Kultur: R.E.S.P.E.K.T 2.0

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Referenzen

Selbst wenn einem das Thema Gendermarketing nicht ganz fremd ist, löst Almut Schnerrings Vortrag ungläubiges Kopfschütteln und entsetztes Staunen aus. Pflichtprogramm für alle Menschen, die sich fragen, warum es mit der Verwirklichung der Chancengleichheit nicht so richtig voran gehen will!

Judith Mühlenhoff

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Iserlohn

Zu unseren Kund*innen und Kooperationspartner*innen zählen: Die Bundeszentrale für politische Bildung, die Stadt Bonn, UN Women, Aktion Mensch, Willi Eichler-Akademie, HAU Hebbel am Ufer, Ravensburger AG, DSVI (Deutscher Verband der Spielwarenindustrie), Carlsen-Verlag, diverse Universitäten und Hochschulen in Berlin, Bonn, Heidelberg, Emden, Freiburg…
Der mit ungeheuer großer Kreativität und Lebendigkeit gestaltete Vortragsabend zur Rosa-Hellblau-Falle gehörte zu den innovativsten Veranstaltungen unseres Semesterprogramms. Im Blick auf Geschlechter­klischees in Warenwelt und Werbung konnte man wahrhaftig sein blaues – und manchmal auch rosarotes – Wunder erleben. Almut Schnerring und Sascha Verlan winken nicht nur mit dem goldenen Zaunpfahl, sie treffen damit in Auge und Herz des geschlechtersensiblen Publikums.
Michael Kaminski​
Studienleiter an den Evangelischen Stadtakademien in München und Augsburg​
Unsere Nachrichten für 6- bis 12-Jährige sollen gendergerecht und ohne Klischees formuliert sein. Deshalb beschäftigt uns dieses Thema im Redaktionsalltag immer wieder – gerade weil wir für Kinder schreiben und ihnen kein verzerrtes Bild vermitteln möchten. Der Vortrag von Almut Schnerring hat uns einmal mehr für dieses Thema sensibilisiert. Denn die vielen einprägsamen Beispiele bleiben im Kopf!
dpa – Nachrichten für Kinder
Almut Schnerring und Sascha Verlan haben unseren Mitgliedern und Gästen am Internationalen Frauentag 2017 zum Teil aus der Seele gesprochen und zum Teil erstmals die Augen geöffnet. Höchst authentisch durch ihre Erfahrungen mit 3 Kindern und ihren öffentlichen Widerstand gegen rückständige Rollenklischees hat vor allem ihre Aufforderung zur Selbstreflektion nachdenklich gemacht. Herzlichen Dank für diese wichtige und kurzweilige Aufklärungsarbeit!
Marion Koslowski-Kuzu
IG Metall Salzgitter-Peine
Ein mitreißender Vortrag von Frau Schnerring und Herrn Verlan! Unterstützt durch Multimedia, Anschauungsmaterial und Kleidung wurden die Besucherinnen und Besucher auf Geschlechterstereotype in der Erziehung aufmerksam gemacht und einbezogen. Viele Gäste erlebten den einen oder anderen Aha-Effekt, auch wenn sie bisher glaubten, nicht stereotyp zu erziehen.
Sebastian Kaul
Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates,
Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund

Interviews & Rezensionen

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Schnerring & Verlan

Almut Schnerring

hat Germanistik, Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung und Phonetik, Sprechwissenschaft und Sprecherziehung in Stuttgart, Paris, Bonn und Aachen studiert. Sie schreibt und produziert Radiosendungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und bietet als Kommunikationstrainerin und Sprecherzieherin (DGSS) Vorträge, Workshops und Seminare an für Bildungseinrichtungen und Unternehmen. Seit sie sich einmal für ein Radio-Feature mit Rhetorikseminaren beschäftigt hat, die sich explizit an Frauen richten, ist der ‚Gender Bias‘, also die unterschiedliche Beurteilung von Frauen und Männern, einer ihrer Themenschwerpunkte.

Sascha Verlan

hat in Stuttgart und Bonn Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Mediaevistik und Geschichte studiert, dazu Politikwissenschaften und Medientheorie. Als Fremd­sprachenassistent hat er ein Jahr in Mantes-La-Jolie gelebt, einem quartier sensible in der Pariser Banlieu. Er schreibt Bücher, ist unterwegs mit Vorträgen und Workshops, produziert Radiosendungen und lässt dabei gerne Menschen zu Wort kommen, die sonst eher keine öffentliche Stimme haben. Seine Themenschwerpunkte sind HipHop und Jugendkultur, Human Beatbox und Spoken Word, Ausgrenzung und Zuschreibungen, Rollenklischees und die freie Entfaltung des Menschen (GG Artikel 2).

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Kontakt

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Ideen und Themen.
Wir sind gespannt auf Ihre Wünsche und Vorhaben und freuen uns über Ihre Nachricht.
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Newsletter

Wir freuen uns, wenn Sie über die Newsletter der Wort- und Klang-Küche mit uns in Kontakt bleiben.
In unregelmäßigen Abständen, ca. alle 2 bis 3 Monate, fassen wir Aktuelles zusammen und kündigen kommende Termine an.

Der wu2k-Newsletter informiert über unsere Projekte und Vorträge, Radiotermine und Beiträge zu den vier Themenschwerpunkten Rollenbilder & Gender Bias, Fürsorge & Gesellschaft, Rhetorik & Kommunikation und HipHop & Jugendkultur.

Zu den Projekten, die wir in Zusammenarbeit mit unserem gemeinnützigen Verein klische*esc e.V. organisieren, gibt es auf dessen Seiten ein eigenes, unabhängiges Newsletter-Angebot: 
Zum Newsletter-Formular von klische*esc e.V.

Wenn Sie über das Rosa-Hellblau-Falle-Blog hier hergefunden haben und nur über die Themen und Projekte rund um die Rosa-Hellblau-Falle und unsere Termine aus dem Bereich Rollenbilder & Gender Bias informiert werden möchten, tragen Sie sich bitte hier ein:

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Almut Schnerring
und Sascha Verlan

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